Diese 6 Fehler solltest Du beim Songwriting vermeiden

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Wäre es nicht toll, wenn an Deiner Seite ein Profi stünde, der Deinen Song überprüft und Dir auch gleich noch ein paar Tipps an die Hand gibt, wie Du mehr aus dem Song rausholen kannst? Da Du eventuell gar keinen Fachmann kennst, der sich Deiner Sorgen und Nöte annimmt, wollen wir Dir in diesem Beitrag 6 Tipps geben, wie Du Deine Song selbst besser machen kannst.

Diese Tipps sind übrigens abgeleitet von einem Beitrag, den Bobby Owsinski unter dem Titel  “Six Traits Of A Badly Written Song.” veröffentlicht hat. 


Überprüfe Deinen Song anhand der folgenden 6 Punkte:

  • Der Song ist zu lang
  • Der Song hat keinen Focus
  • Der Song hat einen schwachen Chorus
  • Der Song hat keine Bridge
  • Der Song leidet unter einem schlechten Arrangement
  • Der Song hat kein Intro und kein Outro

    Schauen wir uns die einzelnen Tipps nun genauer an:

    Der Song ist zu lang
    Für den Zuhörer gibt es nicht schlimmeres als ein unendlich langes Intro oder Outro zu hören. Auch zu lange Instrumentensolos können anstrengend sein und verleiten, den Song auszumachen. Die gängige Länge für einen Song liegt übrigens bei ca. 3: 20 min. 

    Der Song hat keinen Focus
    Da die Länge eines Songs zeitlich begrenzt ist, muss genau darauf geachtet werden, wie viele Informationen in der zur Verfügung stehenden Zeit vermittelt werden sollen. Sind es zu viele Informationen, sprich zu viel Text, dann geht unter Umständen der Focus verloren. Versuche doch mal in diesem Zusammenhang den Grundsatz "ein Song - eine Idee" umzusetzen. 

    Der Song hat einen schwachen Chorus
    Der Chorus ist der Teil, an den sich der Zuhörer in der Regel am ehesten erinnert. Er muss also so ausgeprägt sein, dass die Konzentration des Zuhörers auf den Chorus fokussiert wird. 

    Der Song hat keine Bridge
    Solltest Du das Gefühl haben, dass Dein Song zu eintönig klingt, dann versuche doch eine Bridge zu integrieren. Wir sind uns natürlich einig darüber, dass nicht jeder Song eine Bridge braucht, damit er funktioniert. Hast Du aber das Gefühl, dass Dein Song zu monoton oder zu langweilig klingt, kann die Bridge eventuell Dein Problem lösen. 

    Der Song leidet unter einem schlechten Arrangement
    Durch ein Arrangement wird Musik mit Hilfe musikalischer und/oder technischer Gestaltungsmittel in seiner ursprünglichen Ausdrucksform verändert. Achte darauf, dass die verwendeten musikalischen Gestaltungsmittel (Besetzung, Melodik, Harmonik, Rhythmik, Metrik, Tempo, Phrasierung, Artikulierung, Ornamentik, Kadenz oder Periodika) deine Grundidee des Songs unterstützen. Auch hier gilt oftmals der Grundsatz: weniger ist mehr!

    Der Song hat kein Intro und kein Outro
    Der Vorteil eines Intro's ist der, dass der Zuhörer auf den Song vorbereitet werden kann. Das Intro sollte neugierig machen und den Zuhörer so bei der Stange halten. Um es mit anderen Worten zu umschreiben: der Zuhörer wird nicht ins kalte Wasser geschmissen. Das gleiche gilt für das Outro. Nach dem Motto: "Der Zauber der Musik beginnt mit der Stille", könnt Ihr den Zuhörer behutsam aus eurer musikalischen Reise in die Realität zurück entlassen. 
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