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Kennst Du die K.I.S.S-Regel? Vielleicht gehört diese Regel zur wichtigsten Regel im Songwriting. K.I.S.S steht für "Keep It Simple & Stupid". Für einen erfolgreichen Song braucht es kein großes Arrangement und komplizierte Akkordfolgen. Im Gegenteil! Zum größten Teil werden wir in unserem Alltag mit Popmusik beschallt, die recht einfach komponiert und arrangiert ist. Dies wiederum führt dazu, dass die Zuhörer sich an diese "einfache" Musik gewöhnt haben. Die allgemeine Hörererwartung ist also auf eine einfache Musik ausgerichtet. 

​​ Komponierst Du nun einen Song, der diesen Hörererwartungen nicht entspricht, wird der Song evtl. mit der Bewertung "zu kompliziert", "mag ich nicht" oder "klingt komisch" abgestempelt.

Was bedeutet das nun für unser Songwriting? Schauen wir uns doch mal an, welche beispielhaften Gestaltungsmöglichkeiten wir für unseren Song haben:

Kennst Du die K.I.S.S-Regel? Vielleicht gehört diese Regel zur wichtigsten Regel im Songwriting. K.I.S.S steht für "Keep It Simple & Stupid". Für einen erfolgreichen Song braucht es kein großes Arrangement und komplizierte Akkordfolgen. Im Gegenteil! Zum größten Teil werden wir in unserem Alltag mit Popmusik beschallt, die recht einfach komponiert und arrangiert ist. Dies wiederum führt dazu, dass die Zuhörer sich an diese "einfache" Musik gewöhnt haben. Die allgemeine Hörererwartung ist also auf eine einfache Musik ausgerichtet. 

​​ Komponierst Du nun einen Song, der diesen Hörererwartungen nicht entspricht, wird der Song evtl. mit der Bewertung "zu kompliziert", "mag ich nicht" oder "klingt komisch" abgestempelt.

Was bedeutet das nun für unser Songwriting? Schauen wir uns doch mal an, welche beispielhaften Gestaltungsmöglichkeiten wir für unseren Song haben:

  • die Anzahl der Akkorde
  • die Wahl der Akkorde
  • die Komplexität der Gesangsmelodie
  • die Länge des Songs
  • die Struktur des Songs
  • die Anzahl der Begleit-, bzw. Füllstimmen
  • die Wahl der Rhythmik
  • die "Größe" des Arrangements
  • das Thema Deiner Lyrics


  • oder in anderen Worten ausgedrückt: Der Zuhörer erwartet

  • wenig Akkorde (4 bis 6 Akkorde reichen in vielen Fällen aus)
  • einfache Akkorde (Standardakkorde die "man" kennt)
  • eine einfache Gesangslinie (die möglichst schnell gelernt und mitgesungen werden kann)
  • eine Standardlänge von ca. 3:20 Minuten
  • eine einfache Struktur wie zum Beispiel:

    Intro - Verse - PreChorus - Chorus - Verse - PreChorus - Chorus - Bridge - Chorus - Outro

  • Begleitstimmen und Füllstimmen welche die Lead Vox tragen und unterstützen
  • eine einfache Rhythmik (die möglichst schnell "nachgemacht" werden kann)
  • ein eher reduziertes Arrangement und
  • ein Alltagsthema mit wenigen Kernaussagen, die sich regelmäßig wiederholen


  • Auf der Internetseite www.laut.de habe ich vor einiger Zeit den nachfolgenden Absatz gelesen, der die Inhalte des Beitrags nochmals schön zusammenfasst:

    Popmusik muss sich den ökonomischen Gesetzmäßigkeiten des Marktes beugen, was eine Normierung und Standardisierung zur Folge hat. Sie muss simpel und (be)greifbar sein, was eine überschaubare Gliederung impliziert. Popmusik soll in der Lebenspraxis ihrer Hörer die Funktion erfüllen, die gemeinhin als Unterhaltung bezeichnet wird. Sie soll uns also zum amüsieren, tanzen, mitsingen, abschalten, genießen, chillen usw. anregen, und somit leicht konsumierbar sein.

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